Kirchenwitze 3

 

1. Johannes XXIII. hat sein Erdendasein beendet, er kommt in den Himmel und läßt sich von Petrus so alles zeigen.
Petrus weist auf ein prachtvolles Schloß und bedeutet ihm : "Da wohnt Gott Vater." 
Als sie an einer recht hübschen Villa vorbeikommen: "Da wohnt sein Sohn." 
Weitab erblickt Johannes XXIII. eine verwitterte schäbige Hütte. Er ist erstaunt.
Petrus klärt ihn auf : "Da wohnt der heilige Geist!" 
Nun, da Johannes ihn verständnislos anschaut, wiegt Petrus bedächtig das Haupt: 
".. Ja, mein Lieber, zweitausend Jahre Alimente - das zehrt."
2. Drei Nonnen stehen vor der Himmelstür. Petrus öffnet ihnen und spricht hoheitsvoll:
"Bevor ich Euch hereinlasse, müßt Ihr mir sagen, was Ihr auf Erden am liebsten getan habt!" 
"Ich habe Kranke gepflegt", erklärt die erste.
"Dann kommst Du in den Himmel!" 
"Ich habe viel gebetet", versichert die zweite.
"Auch Du sollst in den Himmel kommen." 
Die dritte unter sanftem Erröten: "Ich habe oft und gern geküßt!" 
"Dann geh da hinten in die Wolke - ich komm' gleich nach . . ."
3. Ein Kardinal läuft grollend durch die Säle des Vatikan und murmelt vor sich hin: 
"Verdammt, verdammt noch mal...!". 
Da wird er von einem anderen Kardinal angesprochen: 
"Aber, Eminenz, warum denn so erregt? Mäßigen Sie sich, was ist denn geschehen?".
Darauf der erste: "Wir haben doch heute morgen gründlich aufgeräumt und die alten Lagerräume durchsucht. Was meinen Sie, was wir gefunden haben? Das elfte Gebot, es ist jetzt erst aufgetaucht, keiner hat gewusst, dass es überhaupt existiert. Jetzt sitzen wir in der Tinte".
"Ja, wieso denn, was steht denn drin?" 
"Es lautet: Du sollst Spaß am Sex haben!."
4. Nach einem Blitzschlag ist der Kirchturm eines bayrischen Dorfes abgebrannt und der Pfarrer sammelt für den Neubau. 
"Na, Hochwürden", sagt der Huber-Bauer, "an Hausherrn, der wo sei eigen's Haus o'zündt, dem gib i nix!"
5. Der verheiratete Mann ging zum Beichten: 
"Ich habe fast eine Affäre mit einer anderen Frau gehabt". 
"Was meinst Du mit fast" fragte der Pfarrer. 
"Nun ja, wir haben uns ausgezogen und dann aneinander gerieben aber dann haben wir damit aufgehört." 
Darauf der Pfarrer: "Reiben ist das Selbe wie reinstecken. Du wirst nicht mehr in die Nähe dieser Frau gehen. Nun, bete 5 Vaterunser und stecke Euro 100 in den Opferstock." 
Der Mann verließ den Beichtstuhl, sagte seine Gebete, geht zum Opferstock, bleibt einen Moment davor stehen und wendet sich zum gehen. Der Pfarrer hat ihn beobachtet und kam aus dem Beichtstuhl geschossen. 
"Ich hab das gesehen. Du hast kein Geld in den Opferstock getan!" 
Der Mann sagte: "Ich hab´s dagegen gerieben und Sie sagten, das sei dasselbe wie reinstecken."
6. Ein Priester zum anderen:
"Stell Dir vor gestern Abend als ich Heim kam, lag meine 38jährige Putzfrau schlafend und nackt auf dem Sofa. Ich habe sie zugedeckt oder was hättest Du gemacht?"
Darauf der andere Priester: "Ich hätte auch gelogen!"
7. Der liebe Gott erschuf den Mann. 
Dann erschuf er die Frau. 
Als er dann sah was er angerichtet hatte, sorgte er für den Tabak und den Alkohol.
8. Ein frommes, gutes Paar war auf dem Weg zum Standesamt, als ein tragischer Verkehrsunfall ihre Leben beendete. 
Als sie nun in den Himmel kamen, fragten sie Petrus, ob er ihre Vermählung arrangieren könne. Sie hätten sich so auf ihre Hochzeit gefreut, so dass sie sich nichts sehnlicher wünschten, als ein Ehepaar zu werden. Petrus dachte einen Moment nach, willigte dann ein, und sagte dem Paar, sie müssten noch ein bisschen warten. 
Es vergingen danach fast ein hundert Jahre, bis Petrus sie wieder rufen liess. Die beiden wurden in einer einfachen Zeremonie getraut. Zuerst waren die beiden glücklich, aber mit der Zeit erlosch die Liebe. Etwa 30 Jahre später waren sie sich einig, dass sie nicht die Ewigkeit miteinander verbringen wollten. Sie suchten Petrus auf und sagten: 
"Wir dachten, wir würden für immer glücklich sein, aber nun glauben wir, wir haben unüberbrückbare Differenzen. Gibt es eine Möglichkeit, uns scheiden zu lassen?" 
"Nehmt ihr mich auf den Arm?" sagte Petrus. "Ich habe hundert Jahre gebraucht, um einen Priester nach hier oben zu bringen, damit ihr heiraten könnt. Einen Anwalt zu bekommen ist völlig unmöglich!"
9. Sechs Monate nach der Hochzeit haben Meiers den ersten Krach. 
Er verliert die Beherrschung und gibt ihr eine Ohrfeige.
Zufällig sieht das der Pfarrer und bleibt konsterniert stehen.
Der junge Ehemann reagiert blitzschnell, gibt seiner Frau noch eine Ohrfeige und ruft empört:
"Kommst du nun mit in die Kirche oder nicht ?"
10. Ein Pfarrer tröstet beim Abschied seine Gemeinde: 
"Es tut nicht gut, daß ihr euch so an mich klammert. Ich gehe nun, aber ihr werdet einen viel besseren Priester bekommen, als ich einer war." 
Zuruf aus der Gemeinde: "Sagen Sie das nicht, Herr Pfarrer. Das hat uns Ihr Vorgänger auch schon versprochen!" 
11. Petrus, Chorleiter des Himmlischen Chores, zu Rex Gildo:
"Wie oft soll ich es dir noch sagen: Es heißt Halleluja, nicht Hossa-Hossa..."
12. Der Papst stirbt, kommt an die Himmelspforte und klopft.
Petrus öffnet: "Guten Tag, kann ich Ihnen weiterhelfen?"
"Guten Tag, ich bin der Papst, bitte lassen Sie mich rein!"
"Hmmm, der Papst? Hmmm, tut mir leid, diesen Namen habe ich noch nie gehört. Hier in meinem Buch ist auch nichts notiert."
"Aber ich bin der Papst, ich muß hier rein!" 
"Hmmm, lassen Sie mich überlegen. Wir sollten den Heiligen Geist fragen, der weiß ziemlich viel." 
Petrus ruft also den Heiligen Geist an: "Hi, Smokey, hier Petrus. Ich habe da ein kleines Problem mit einem der behauptet der Papst zu sein..." 
Der Heilige Geist (kreischend): "DER PAAAPST??? Sagtest Du DER PAAAPST, dieser elende Mistkerl, der ständig die Sauereien über mich und Maria verbreitet???"
13. Der Pfarrer traut seinen Augen kaum, als er sieht, wie seine Frau und seine Tochter in dem Kollekten-Körbchen wühlen.
"Was macht ihr denn da?", fragt er entsetzt. 
"Beruhige Dich, Paps", antwortet die 14jährige Tochter. "Wir suchen nur einen passenden Knopf für Deine Jacke."
14. Ein Pfarrer in der Kirche hat schon ein großes Kreuz zu tragen, wenn er die Beichte abnimmt.
Es fängt schon mit der ersten Beichte an:
"Lieber Herr Pfarrer, ich habe drei Männer erschlagen, deren Gesicht mir nicht gepaßt hat..."
Pfarrer, tief durchatmend: "Wenn Du das niemals wieder tust, vergebe ich Dir..."
Die zweite Beichte ist auch nicht erfreulicher:
"Ich habe in den letzten Monaten 100 Autos geklaut..."
Pfarrer, leicht gereizt: "Ich vergebe Dir, wenn du es nicht wieder tust..."
Bei der dritten Beichte platzt ihm der Kragen:
"Ich hatte in der letzten Woche 25-mal außerehelichen Sex!"
Pfarrer, wütend: "Wir sind hier um zu beichten und nicht um zu prahlen..."
15. Der alte Schulze war gestorben und der Pfarrer hielt in der Kirche die Trauerrede. 
"Ein großer Kirchgänger war er ja nicht ..." 
Da unterbricht ihn eine Stimme aus der letzten Reihe: "Stimmt, und wenn wir ihn heute nicht reingetragen hätten, wäre er wieder nicht gekommen!" 
16. Eine junge Frau klagt dem Priester ihre Eheschwierigkeiten. 
"Und wenn es nicht anders geht", sagt sie, "laß ich mich scheiden!" 
"Was?" entgegnet der Priester, "scheiden wollen Sie sich lassen, bloß weil Ihr Mann Sie verprügelt? Schlagen Sie in Gottes Namen zurück, aber kommen Sie mir nicht mit so sündhaften Gedanken!"
17. Der katholische Geistliche hat den Vikar und den Küster zum Spanferkel-Essen eingeladen. 
Das knusprige Spanferkel kommt auf den Tisch. Hochwürden faltet die Hände, betet und sagt dann: 
"Wer einen passenden Bibelspruch weiß, darf sich das entsprechende Stück nehmen."
Er beginnt auch sogleich mit dem Spruch: "Und sie schnitten Petrus ein Ohr ab." 
Mit diesen Worten legt er sich ein Ohr des Spanferkels auf den Teller. 
Der Vikar ist nicht minder bibelfest: "Und sie enthaupteten Johannes" ruft er und schneidet im gleichen Moment dem Spanferkel den Kopf ab. 
Der Priester und der Vikar schmausen - nur der arme Küster weiß keinen Spruch. Dann gleitet plötzlich ein Leuchten über sein Gesicht, und ganz langsam beginnt er zu sprechen: 
"Und sie nahmen seinen Leichnam." Er greift nach dem Spanferkel. "Und sie wickelten ihn in Leinwand." Damit rollt er den gesamten Rumpf des Spanferkels in das Tischtuch. Und ohne die entsetzten Augen des Pfarrers zu beachten, fährt er fort: "Und sie trugen ihn davon." Damit klemmt er sich das Spanferkel unter den Arm und geht.
18. Ein Priester wird zu einem sterbenden Mann gerufen und will ihn auf den Tod vorbereiten. 
Er bittet ihn doch zu sagen, dass er keine Angst vor dem Teufel und seiner Macht habe. Der Mann schweigt. Der Priester bittet erneut - der Mann schweigt weiter. Nun fragt der Priester, wieso er sich denn nicht eindeutig bekennen wolle und bekommt zur Antwort: 
"Solange ich nicht weiss, wo ich hinkomme, bin ich lieber vorsichtig."
19. "Heute geben wir unserem lieben Mitbürger Hubert Kampf das letzte Geleit. Kampf - das war nicht nur sein Name, sondern auch sein Lebensmotto. Für die Armen hat er gekämpft, und auch für die Obdachlosen. Er hat gekämpft für die Kranken und gekämpft für die Alten. Nie hat er verzagt, nie aufgehört zu kämpfen..."
Tuschelt ein Beerdigungsgast zu seinem Nachbarn:
"Also meine Grabrede dürfte dieser Pastor nicht halten!"
"Wieso?"
"Ich heiße Vogel..."
20.

Ein Missionar im Dschungel. Plötzlich sieht er vor sich einen riesigen Löwen. 
Er fällt auf die Knie und betet zu Gott, er möge ihn beschützen. Plötzlich kauert auch der Löwe nieder und beginnt zu beten. 
Der Missionar ist glücklich: Ein Wunder, Gott hat ihn gerettet! 
Da hört er das Gebet des Löwen: "Komm Herr Jesus, sei unser Gast, ..."

21. Der Religionslehrer versichert seinen Schülern: 
"Geben ist seliger als nehmen." 
"Das sagt mein Vater schon immer", beteuert Erich. 
"So, was ist denn dein Vater von Beruf?" 
"Boxer!"
22. Gebet eines Pfarrers
Gebet eines Pfarrers von St. Lamberti zu Münster (1883)
Herr, setze dem Überfluss Grenzen
und lasse die Grenzen überflüssig werden.
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,
aber auch das Geld keine falschen Leute.
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort
und erinnere die Männer an ihr erstes.
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit
und der Wahrheit mehr Freunde.
Bessere solche Beamte, Geschäfts- und Arbeitsleute,
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.
Gib den Regierenden ein besseres Deutsch
und den Deutschen eine bessere Regierung.
Herr, sorge dafür, dass wir in den Himmel kommen -
aber nicht sofort.
Amen.
23. Sonntag Vormittag nach der Kirche - Frühschoppen beim Fischerwirt. 
Alle Dorfwichtigen inklusive Pfarrer sitzen beisammen.
Alle sind fröhlich, freuen sich auf´s Bier, nur der Pfarrer, der schaut ganz grießgrämig drein.
Fragt ihn der Wirt: "Sagen´s Herr Pfarrer, warum sind´s den heute so betrübt?" 
Meint der: "Ja, da soll man noch fröhlich sein, wenn einem in der Früh im Beichtstuhl als erstes ein Ehebruch gebeichtet wird." 
Da kommt die Wirtin in die Gaststube und sagt: 
"Gell Herr Pfarrer, da haben´s aber gestaunt, dass heute ich der erste beim Beichten war..."
24. St. Nikolaus hat sich, wie jeder aktive Pilot, in regelmässigen Abständen einer Prüfung zu unterziehen. Kurz vor Weihnachten war es wieder mal soweit: 
Der Prüfer vom Luftamt kam vorbei. St. Nikolaus hatte als Vorbereitung bereits den Schlitten poliert und die Rentiere gebadet. Und natürlich war auch das Logbuch nachgeführt. 
Der Prüfer geht langsam um den Schlitten herum. Er inspiziert eingehend das Geschirr der Rentiere und die Kufen des Schlittens. Er verifiziert sorgfältig die Gewichts- und Trimmungsberechnungen für die enorme Last, die der Schlitten zu Weihnachten zu tragen hat. Zu guter Letzt ist alles bereit für den Probeflug. St. Nikolaus steigt ein, schnallt sich an und prüft den Kompass. Dann steigt der Prüfer ein, zu St. Nikolaus' Überraschung mit einer Schrotflinte in der Hand. 
"Wozu soll den das gut sein ?", fragt St. Nikolaus ungläubig. 
Der Prüfer zwinkert und antwortet: "Ich sollte es Ihnen eigentlich nicht sagen, aber Sie werden während des Startes ein Triebwerk verlieren".
25. Bei einer Trauung im Hochsommer hörten wir in der drückenden Hitze einer winzigen Kirche den langatmigen Ausführungen des Geistlichen zu. 
Mein Mann zog sein Jackett aus, um sich etwas Kühlung zu verschaffen. 
Dann lockerte er die Krawatte und knöpfte seine Weste auf. 
Schliesslich legte er auch sie ab. 
Kurz darauf löste er die Manschettenknöpfe, um sich die Ärmel hochzukrempeln. Dabei zog er die Aufmerksamkeit des Geistlichen auf sich. Dieser räusperte sich und beendete eiligst seine Ansprache. Beim Verlassen der Kirche klopfte eine ältere Dame meinem Mann auf die Schultern mit den Worten: «Gut gemacht, junger Mann. Haben Sie etwas dagegen, wenn ich Ihren Trick am nächsten Sonntag anwende?» 
26. Der Papst befindet sich auf einer Afrikareise.
Während einer öffentlichen Rede begrüßt er auch die Kinder:
"Ich hoffe, Ihr freut Euch, daß ich Euch tonnenweise Geschenke mitgebracht habe."
Den armen, ausgehungerten Kindern kullern die Tränen die Backen herab.
"Wir haben tonnenweise Spiele für alle Altersklassen mitgebracht.!"
Der Kardinal sieht, wie der Papst wegen der herrschenden Stille erstarrt und flüstert dem Papst ins Ohr:
"... wissen Sie...die Kinder...essen nichts...!"
Setzt der Papst seine Rede fort:
"Wenn ihr nichts esst, gibt es auch keine Spiele..."

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