Der Computer-Hasser-Test



1. WIE VIELE COMPUTER BEFINDEN SICH IN IHREM HAUSHALT ?
   a. Computer in meinem Haushalt ? Sie sind wohl völlig von der Rolle, was ?    100 P.
   b. einer                                                                                                              1 P.
   c. soweit ich weiß, etwa sechs                                                                            0 P.

2. WAS BEDEUTET "INTERFACE?"
   a. Internationale Messe der Visagisten                                                             100 P.
   b. Fernverbindung für Lackaffen                                                                      100 P.
   c. Ist das nicht irgendein Stöpsel am Computer ?                                                 0 P.

3. WAS, BITTE, IST EINE DISKETTE ?
   a. Hausmädchen im Süden Frankreichs                                                            100 P.
   b. so'ne Art futuristische Schallplatte                                                                100 P.
   c. eine dieser Scheiben, von denen sich Computer ernähren                                  0 P.

4. WER HAT IHRER MEINUNG NACH DEN COMPUTER ERFUNDEN ?
   a. Wer wohl ? Der Satan persönlich !                                                              100 P.
   b. War das nicht dieser Commodore Atari ?                                                        0 P.
   c. Was weiß ich ? Ist er denn schon erfunden ?                                                100 P.

5. WOZU DIENT EIN ARBEITSSPEICHER ?
  
a. Um überschüssige Arbeit für später aufzuheben ?                                         100 P.
   b. Unterbringung für Fremdarbeiter aus den Ostgebieten ?                               100 P.
   c. Packt man da nicht diese Bauklötze rein, diese Bits oder Bytes oder Btsies oder wie die heißen ? 0 P.

6. WARUM WERDEN ÄPFEL AN DER SCHNITTSTELLE MIT DER ZEIT BRAUN, COMPUTER ABER NICHT ??
   a. Weil ... weil ... naja, weil ...                                                                         100 P.
   b. Äpfel oxidieren, Computer nicht.                                                                     0 P.
   c. Was sind eigentlich Äpfel ??                                                                            0 P.


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0 - 100 Punkte:
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Sie sind fest in den Klauen der Maschine. Legen Sie diesen Test beiseite und machen Sie, 
daß Sie Land gewinnen, bevor Sie noch jemand anderes mit Ihrem Computerfieber infizieren.
Wo ist denn doch gleich das Weihwasser ...?
Ach hier! Weiche, Satan ,fort mit Dir, weiche ...

200 - 600 Punkte:
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Sie sind zwar durch eine gute Portion Unkenntnis grundimmunisiert, könnten aber nur allzu 
leicht in Gefahr geraten. Meiden Sie alles, auch den kleinsten Chip, wie die Pest !
Am besten Sie werden Mitglied im Internationalen Computerhasser-Club.

mehr als 600 Punkte:
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Bravo, Sie sind völlig computerfest. Kein noch so großer Vorteil, keine noch so große
Arbeitserleichterung wird Sie je zu einem Computerfreak werden lassen. Nehmen Sie also Ihren
Faustkeil und Ihre Steinaxt und jagen Sie weiter nach Höhlenbären und Mammuts.

 


Miese Tricks, um den Rechner aufs Kreuz zu legen


Das geht schon beim Kaffee los. Ein paar kleine Schlucke über die Tastatur gegossen - wie leicht kann das bei der Arbeitshektik im Großraumbüro vorkommen - wirk Wunder. Vor allem dann, wenn der Kaffee nicht gezuckert, sondern gesalzen war. Denn so was wirkt nicht nur ätzend auf die Platinen, sondern leitet auch noch besonders gut - vor allem die zerstörerischen Kriechströme in die falschen Kabel. Nichtkaffeetrinker können ganz beruhigt sein:
Computer mögen auch keinen Tee!

Wer sich schon etwas mehr technisches Geschick zumutet, für den hat Digit Dogshit auch raffiniertere Tricks auf Lager. Zum Beispiel am eingeschaltenen Gerät mal eben eine kleine Platine rausziehen und flugs wieder zurückstecken. Das mag der Rechner gar nicht gerne und antwortet meist mit verärgertem Zischen und qualmenden Transistoren. Allerdings ist bei der Aktion Vorsicht geboten. Denn um an die empfindlichen Platinen zu kommen, muss man ein bisschen am Gehäuse des "Big Brother" schrauben. Wer dabei mit den unter Hochspannung stehenden Kontakten der Bildröhre in Berührung kommt, wird unter Umständen die verhasste Maschine sowieso nie wiedersehen.

Wenn sich jemand noch mehr zutraut, dann kann er sich auch über die berüchtigten Chips hermachen.
Das sind die kleinen schwarzen Dinger auf den Bauplatten im Computerherzen, die wie elektronische Tausendfüßler aussehen und das Gehirn der Maschine bilden. Falsch rum zurückgesteckt, sorgen die Wunderdinger für heillose Verwirrung in der braven Computerseele - das behauptet jedenfalls der Datenfeind Dogshit.

Kettenraucher haben laut "Betriebsanleitung" jetzt endlich mal Gelegenheit, ihre Sucht "nützlich" einzusetzen. Regelmäßig ein wenig Rauch in die summende Kiste geblasen, hat Folgen. nach einer Weile kondensiert nämlich der warme Rauch auf den empfindlichen Schleifkontakten, die die Datendisketten abtasten, und nichts geht mehr.

Versuche sollen gezeigt haben, dass es dabei unerheblich ist, ob der Computer nikotinarm, mit Menthol oder die ganz Schwarzen geraucht hat.

Verwirrung in den elektronischen Innereien stiften auch Büroklammern, die zufällig durch die Belüftungsschlitze in den Computer klimpern. Heftzwecken und Schnitzel von Aluminium sollen eine ganz ähnliche Wirkung haben.

Nicht ganz fair gegen den Computer ist auch der Trick mit der Nagelschere. Einmal irgendwo unauffällig ins dicke Übertragungskabel gezwickt, und mindestens eine der bis zu 30 Minileitungen ist gestört. Da braucht auch ein versierter Techniker oft Stunden, bis er den Schaden gefunden hat.

Eine Grundschwäche aller elektronischen Aufzeichnungsmethoden ist, dass sie auf magnetischen Trägern gespeichert werden. Und nach dem Motto "So wie sie hinaufgekommen sind, kommen sie auch wieder herunter" ergeben sich da, laut Mister Dogshit, ungeahnte Möglichkeiten. Etwa mit einem Magneten unauffällig über die Diskette gestreichelt, wenn man mal niemand hinsieht. Da muss dann sogar der Chefprogrammierer passen. Denn wenn kostbare Daten einmal von der Diskette verschwunden sind, kommen sie so schnell nicht wieder.

Der böse Bub der Computer-Branche empfiehlt bei dieser Methode, mit einem kleinen Magneten nur mal leicht über den Rand der sogenannten Floppy-Disks zu streicheln. Denn dort ist meist das Programm gespeichert, das die Daten herausrückt. Wenn diese Anweisungen erst mal gestört sind, wird auch der Rest der Information auf der Diskette so unzugänglich wie Fort Knox.

Für Bastler empfiehlt der Computer-Feind aus den USA etwas ganz Raffiniertes: "Baue dir einfach einen kleinen Kobald-Dauermagneten, den du als Ring tragen kannst. Damit lassen sich herrlich unauffällig lästige Daten "aufbereiten". Nur Vorsicht, wenn man mit dem Wunderring über den Schreibtisch streift, sonst hat man plötzlich ein Duzend Büroklammern an der Hand kleben."

Wem solche Methoden zu kriminell sind, der kann ja erst mal mit ein paar harmlosen Quälereien anfangen. Zum Beispiel lassen sich bei manchen Maschinen hervorragend die "Y"- und "X"-Taste miteinander vertauschen. Auch versierte Programmierer hacken oft Stunden vergeblich auf der Tastatur herum, bevor sie merken, warum die Eingabe nicht mehr stimmt.

Ein bisschen feiner Sand, eine Erinnerung an den vergangenen Urlaub, zwischen die Tasten gestreut, richtet zwar keinen Schaden an, aber es knirscht gemein. 

Für Verwirrung in der Software sorgt auch ein anderer Trick aus dem Computer-Underground: 
Da wird die Datendiskette einfach unter ein klingelndes Telefon gelegt. Schon ist das Programm im Klingelrhythmus bis zur Unkenntlichkeit zerstört.

An dieser Stelle sollte noch bemerkt werden, dass die Disketten auch Verbiegen, Falten oder Waschen und Kochen übernehmen. Wasserdichte Filzschreiber setzten die kleinen Datenscheibchen ebenso außer Gefecht wie ein Schuss Haarspray, etwas Schuhcreme oder wenn man nur mit einem klebrigen Butterbrotfinger einmal kurz auf die Magnetschicht tappt. In jedem Fall wird die hochsensible Oberfläche der Scheibe so nachhaltig verändert, dass die kleinen Magnetköpfe im Computer beim Versuch, die Daten zu entschlüsseln, total durcheinandergeraten.
Da nützt auch kein Waschen mehr...


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